Robin über: Morrorwind

Mit der Erstveröffentlichung unter Windows am 2. Mai 2002 für Europa, war „The Elder Scrolls 3 – Morrowind“ der Nachfolger der ersten beiden Elder Scrolls-Teile
Arena(Mai 1994) und Daggerfall(1996). Zudem Erschien ein Ableger von Morrowind am 22. November 2002 für die Xbox.

Startbildschirm

Story
Zu Beginn des Spiel wird man auf einem Schiff wach das einen auf die Insel Vvadenfell bringt, welche zum Schauplatz der Hauptgeschichte wird.
Man wird von einem Dunkelelfen angesprochen der nach kurzem Vorworten nach dem Namen des Protagonisten fragt.Kurz darauf erscheint eine Wache die meint man soll ihr folgen und das Schiff verlassen.
Nachdem man nun seine ersten Schritte gegangen ist und das Schiff verlassen hat, kommt man zur nächsten Wache die einem nach der Herkunft fragt und man hier nun eine von 10 Rassen auswählen muss: Argonier, Nord, Rotwardone, Hochelf, Waldelf, Dunkelelf, Kajit, Keiserlicher, Ork, Bretone.
Ich persönlich bevorzuge den Dunkelelfen allein schon wegen der Optik!

Mein Dunkelelf nach Erstellung

Zudem bekommt man noch die Möglichkeit seinen Charakter optisch einigen Anpassungen zu unterziehen, welche sich auf das Gesicht, die Haare und das Geschlecht belaufen.
Jede Rasse hat verschiedene rassenspezifische Talente: wo der Nord eine verhältnismäßig gute Abwehr gegen Kälte hat, kann der Argone unter Wasser unbegrenzt lange atmen und der Waldelf ist im Umgang mit dem Bogen anfangs besser als die anderen Rassen!
Ist dies erledigt wird man in das Büro gebeten um dort die restlichen Formalitäten zu klären. Hier bekommt man nun 3 verschiedene Möglichkeiten seine Klasse zu erstellen.
Zum ersten kann man durch Fragen eine Klasse zugeschrieben bekommen die davon abhängig ist wie man diese Fragen beantwortet.
Die zweite Möglichkeit, welche ich immer nutze, ist aus vorgefertigten Klassen zu wählen. Vom Akrobaten über Magierklassen bis hin zu Kriegerklassen ist für jede Spielweise und Vorliebe etwas dabei.
Wichtig ist jedoch zu wissen, das jede Klasse seine Eigenheiten hat, welche sich auf Ausrüstungen und Waffen sowie das Verhalten gegenüber den NPC´s bezieht. So ist z.B. ein Akrobat ohne bzw mit leichter Rüstung effektiver als mit einer schweren Plattenrüstung. Diese macht wiederum bei Kriegerklassen mehr Sinn.
Auch das Auftreten bei z.B. Händler, welche durch die Eigenschaft „Wortgewandheit“ des Charakters, bessere Preise machen als bei Charaktere ohne diese Eigenschaft.
Und die dritte Möglichkeit eine Charakterklasse zu erstellen besteht darin, eine gewisse Menge an Statuspunkten auf die jeweiligen Atribute zu verteilen wie man möchte und diese Klasse selbst einen Namen zu geben.
Ist nun die Klasse gewählt, muss man ein Sternzeichen auswählen was dem Spieler  einen gewissen Bonus und/oder eine besondere Fähigkeiten gibt, die man einmal am Tag (In-Game-Zeit) benutzen kann.

Zum Schluss bekommt man das gesammte Charakterblatt zu Gesicht und kann bei bedarf nochmals Änderungen vornehmen falls einem etwas nicht gefällt. Ist auch dies getan, wird man aufgefordert mit den Entlassungspapieren zur nächsten Wache zu gehen und von dort aus zum nächsten Gebäude.
Dort angekommen gibt es weitere Anweisungen zu einer bestimmten Person in einer anderen Stadt zu reisen, was die Story weiter vorrantreibt.

Menü
Karte

Gameplay
Das Spielermenü ist, so finde ich recht übersichtlich, die Menüführung ist auch einfach und die Karte im großen und ganzen ist auch OK.

Sollte man mal im Spiel nicht weiterwissen gibt es noch das Journal, wo alles wichtige zu den derzeit laufenden Missionen und Quests drinn steht.

Nun heißt es Spaß haben. Man hat ab jetzt volle Handlungsfreitheiten. Ob man der Story folgen möchte oder erstmal die wirklich riesige Insel erkunden möchte ist jedem sich selber überlassen.

Das ist etwas, was mich an diesem Spiel so fasziniert.
Die Kombination aus Landschaften und der musikalische Untermalung sind echt super. Allein das Intro von Morrowind macht das Spiel schon zu was besonderem. Es ist mein persönlicher Favorit der Elder Scrolls-Reihe.
Zum Gameplay ist es sehr angenehm. Eine typische PC-Steuerung, bei der man sich mit W,A,S,D vor, zurück ,links und rechts bewegen kann.
Die Kamera als auch Angriffe werden bequem mit der Maus ausgeführt. Zumindest wenn man sie beim Standart belässt. Kleinere Änderungen an der Tastatur- und Maus-Steuerung sind auch machbar.

Fazit: Für jene die einen abwechslungsreiche Handlung, Charakterentwicklung, schönes Ambiente, spannende Kämpfe, verschiedenste Verliese und Dungeons und vieles mehr entdecken möchte, der hat mit Morrowind, einem zwar
für die heutigen Tage alten aber sehr sehr gutem RPG, eine Geschichte am Wickel die man so schnell nicht mehr vergisst.

Bis dahin,
Robin