Doctor Who Staffel 1+2 – Fazit

Vor einiger Zeit ist Staffel 11 von einer meiner Lieblingsserien Doctor Who zu kaufen.

Immer wenn eine neue Staffel ansteht, habe ich mir vorgenommen vom 9. Doctor an bis zur aktuellen Staffel alles noch einmal anzuschauen. Warum? Weil ich’s kann. Und da ich nun zum … ich glaube mindestens zum dritten Mal mir alle Staffeln ansehe, habe ich mich dazu entschieden das ganze mal ein wenig produktiv zu nutzen und die ein oder anderen Gedanken zu verschiedenen Folgen,Begleiter und anderen Ereignissen loszuwerden. Darunter Lieblingsfolgen und andere Auffälligkeiten. Robin muss da auch durch – wie immer 😀
Schreibt mir gerne in die Kommentare eure Meinung zu dem Thema!

Fangen wir an. Spoiler enthalten!

Rückblickend finde ich die erste Staffel von dem DVD-Hüllen-Design her sehr cool wobei sie ziemlich viel vom Inhalt verraten… Aber es ist nun mal nicht nur dieses klassische „Hier sehen wir die Hauptfiguren in der Mitte des Covers, umhüllt von nichts“

Von den Folgen her haben sind wir einstimmig zu der Meinung gekommen das die Doppelfolge um das leere Kind am interessantesten war. Ich persönlich habe mich beim ersten mal schauen auch etwas davor gegruselt genauso wie vor der Folge „Die rastlosen Toten“ – ich erschreck mich immer so dolle wenn „Tote“ plötzlich die Augen aufreißen. Es gab keine Folge die mich gelangweilt hat. Wobei ich sagen muss das sich die Geschichte um den Vater von Rose ziemlich gezogen hat. Es war nicht die spannendste Folge aber gehört zur Staffel dazu. Obwohl die Episode für Rose sehr emotional war, fand ich es gut das der Vater es selbst erkannt hat das er für den Verlauf der Zeitachse sterben MUSS. In dieser Staffel treffen wir auch auf die ersten Gegner auf die immer wieder vorkommen: Die Dalek. Ich mag die Daleks ja gerne :3

Und natürlich war die Staffel allein schon wegen Jack gut. Ich mag Jack ja super gerne und besitze auch den Serienableger Torchwood indem Jack immer dabei ist.
Am Ende der Reihe verwandelt sich der 9. Doctor. Er regeneriert und sieht anders aus. Damit geht die erste Staffel in die zweite über.

Das Design hier ist recht schlicht gehalten. Einfaches Cover mit einem Alien (oder Metallhund) darauf und fertig. Ist an sich nicht schlecht, wirkt minimalstisch.
Diesmal kamen als Alien viele Cyberman. Die Cyberman haben sich durch die ganze Staffel gezogen und kamen insgesamt in 4 von 12 Folgen vor. Das ganze hat auch wieder einen kleinen Drama Anteil rund um Rose. Ihr Vater in der richtigen Welt ist tot,die Mutter in der Parallelwelt, die Cyberman wollen alle upgraden etc. Das Ende vom Lied ist das Rose „stirbt“ oder anders gesagt einfach mit ihrer Mutter und dem Parallelwelt Vater zusammen in seiner Welt lebt und sie nicht mehr mit dem Doctor reisen kann. Rose war beim dritten Mal durchschauen der Staffeln weniger nervig wie am Anfang aber ich war auch froh als sie dann weg war und freie mich auf frischen Wind.

Herausstechend fanden wir die Episode „Klassentreffen“. In dieser Folge ermitteln der Doktor und Rose in einer Schule undercover. Es geht um Kinder die hochintelligent werden, verändertes Mittagessen und neue Lehrer. Hier kommt auch ein Charakter ins Spiel der wohl bei den vorherigen Doktoren eine wichtige Rolle gespielt hat: Sarah Jane Smith. Von der Thematik hat mir auch sehr die Geschichte von Madame de Pompadour gefallen. Die Uhrwerk-Roboter, das Schiff mit den lebenden Ersatzteilen,der Kamin und der Abschiedsbrief. Mir persönlich hat noch die Episode rund um LINDA gefallen. Hier geht es um eine Gruppe Hobbydetektive die über den Doktor recherchieren. Nach und nach werden sie immer mehr Freunde bis jemand auftaucht der frischen Wind herein bringt. Immer mehr Mitglieder aus der Gruppe verschwinden bis sie durch einen Zufall sehen das der neue ein Alien ist welcher die anderen Mitglieder absorbiert hat. Ich mag die Erzählform in dieser Folge. Es ist in Form eines Videotagebuchs gehalten.

Weniger gut kam bei uns die Geschichte mit dem Werwolf an. Werwölfe sind ne super Sache aber zu nah an Legenden und Erzählungen um als „Alien“ durchzugehen. Auch die Mönche haben da irgendwie nicht dazu gepasst. Diese ganze Kombination war irgendwie nicht so meins. Auch die Story um den Teufel. Es wurden viele interessante Dialoge geführt wie beispielsweise die Tatsache das der Teufel sich durch viele Epochen,Religionen und Erzählungen zieht. Auch die Idee mit dem Bewusstsein vom Körper lösen um somit auf die Erde zu gelangen war sehr interessant. Ach ja und da sind natürlich noch die Ood dazu gekommen. Die mag ich auch ganz gerne als wiederholende Aliens mit ihren Kugeln zum kommunizieren. Sie erinnern mich irgendwie an Cuthulu..

Aktuell bin ich wieder einmal an der dritten Staffel. Ich werde diese Art von Artikel weiterführen und entweder für jede Staffel oder für 2 Staffeln ein Eintrag anlegen.

Habt ihr Doktor Who geschaut? Wie gefällt euch die Serie und was war eure Lieblingsfolge? Wie fandet ihr Rose?

Bis zum nächsten Beitrag,
eure Jule