Geschaut: Disney: Die Schöne und das Biest – Realverfilmung

Seit kurzem ist auf Netflix die Realverfilmung von Die Schöne und das Biest zu sehen uns als Disneyfan MUSSTE ich mir den Film natürlich anschauen. Ich ging mit gemischten Gefühlen an den Film da ich von meinem Umfeld positives und negatives aufgefasst habe. Auch habe ich gehört (fragt mich mal wo?) das Disney das Verhältnis von Lumiere und Herr von Unruh anders handhaben wollen. Wie auch immer.

Ein paar Daten zum Film: Der Film wurde am 16. März 2017 veröffentlicht und ist mit der Alterfreigabe FSK 6 ausgezeichnet. Die Laufzeit beträgt 130 Minuten.

schöneunddasbiest
Quelle DVD Cover: Buecher.de

SPOILER ENTHALTEN – Meine Meinung mit Vergleichen zur Zeichentrickversion 

Als der Film begann wurde ich sofort von dieser magischen Musik die man auch aus der Zeichentrickversion kennt, in den Bann gezogen. Darauf folgte die Erzählung der Geschichte wie der Prinz gelebt hat. Besonders schön fand ich hierbei das es auch so dargestellt wurde. Eine nette alternative zur Zeichentrickversion! Man sah den Prinzen wie er auf sich achtete und auf einem Fest. Schon bald kam die alte Hexe herein und was dann geschah wurde schön übernommen und auch so umgesetzt. Weiter ging es mit dem Dorfleben von Belle. Das Stadtlied kam mir wie eine 1 zu 1 Kopie vor (bis auf die Ziegen am Brunnen). Ich hatte auf etwas mehr Interpretation und eine andere Umsetzung gehofft. Ich empfand es auch als sehr ungewohnt dieses Lied und die Darbietung mit realen Personen zu sehen (was nicht heißt das es schlecht war – nur eben ungewohnt!). Auch habe ich immer wieder Dialoge aufgeschnappt bei denen ich schwören konnte das sie 1 zu 1 genauso im Zeichentrick vorkamen! Nach 30 Minuten der Filmzeit fragte ich mich ob ich nun eine genaue Kopie zu sehen bekomme oder warum auch immer ich diesen Film kaufen sollte wenn ich die andere Version besitze. Was macht diesen Film so außergewöhnlich? Nun, ich ließ mich weiter darauf ein und die Unterschiede in der Handlung wurden mir schnell ersichtlich. Zuerst fiel mir auf das es einen anderen Grund gab weswegen Belle’s Vater vom Dienst festgehalten wurde. Es wollte für Belle aus dem Schloss eine Rose mitnehmen und wurde daraufhin in das bekannte Verließ gesperrt. Auch als Belle in das Schloss traf (was im übrigen super schnell ging, vielleicht auch etwas zu schnell. Gefühlt war sie innerhalb von unter 30 Sek. dort!) Belle’s Platzeinnahme für ihren Vater wurde auch abgeändert. Diese Änderung empfand ich als sehr gut und hat meiner Meinung nach auch besser gepasst. Die Darstellung von den Schlossbewohner ist sehr gelungen. Auch fand ichs schön das darauf eingegangen ist das die Bewohner (Herr von Unruh) teils die Kontrolle über sich verloren haben und immer mehr zu dem Gegenstand geworden sind. Verwirrt hat mich allerdings Lumiére’s geliebte – im Zeichentrick ein Staubwedel, hier ein weißes Staubwedel mit einem Pfaukopf und Flügel; warum auch immer. Eine Änderung die mich auch sehr überrascht hat: Maurice wurde nicht von den Bewohner gefangen genommen weil sie ihn wegen dem Biest für verrückt hielten sondern – als kleine Wendung: Als Maurice Gaston das Schloss zeigen wollte indem Belle gefangen gehalten wurde, fand er den Weg nicht mehr. Gaston hielt ihn für verrückt, fesselte Maurice und wollte ihn den Wölfen zum Fraß überlassen. Allerdings wurde Maurice von der Hexe gefunden und gerettet. Die Hexe lebt im übrigen unter den Dorfbewohner und natürlich weiß keiner das sie eine Hexe ist etc. Als Gaston von seiner Reise zurück kommt, wird er von einigen Bewohner und Maurice damit konfrontiert was er getan hat. Gaston schafft es die Bewohner zu überzeugen das Maurice verwirrt ist und so weiter. Währenddessen läuft im Schloss einiges ab was man kennt. Allerdings wurde hier sehr viel Wert auf die Hintergrundgeschichte von Belle und dem Prinzen gelegt. Man erfährt warum der Prinz so selbstsüchtig geworden ist und durch ein Zauberbuch und die damit verbundene Szene erfahren wir was mit Belle’s Mutter geworden ist. Bei dem Hauptlied „Märchen schreibt die Zeit“ möchte ich noch anmerken das es mir gesanglich in der Zeichentrickversion besser gefallen hat. Ich mag einfach die ältere und den „tieferen“ Gesang von Madame Pottine. Im Film klingt das so klar und höher und – vergleicht einfach die Lieder, ihr werdet merken was ich meine. Als Belle ins Dorf zurück kommt um ihren Vater zu retten ist Tassilo im übrigen nicht dabei. Sie zeigt den Bewohnern im Spiegel das Biest und wird zu ihrem Vater in diesen Gefängniswagen (??) gesperrt. Dann kommt die Stelle in der Gaston die Bewohner gegen das Biest aufhetzt und sie es jagen. Gut fand ich das die Rolle Lefou scheinbar etwas mehr Hirn bekommen hat. Er setzt im Laufe des Films die ein oder andere Entscheidung von Gaston in Frage und in dem Lied „Tod dem Biest“ sagt er sogar etwas im Sinne von (frei übersetzt, habs mir nicht genau aufgeschrieben): ,,Doch das wahre Biest sind wir“. Sehr gut! Weiter im Schloss kommt es zum Kampf der genauso Chaotisch und Lustig ist. Als Gaston Lefou zurück lässt, kämpft Lefou sogar mit den Bewohner. Auch die Hexe ist unter den Bewohner und sucht das Biest auf. Gaston kämpft gegen das Biest bzw erschießt es und fällt mit einer zusammenfallenden Brücke in seinen Tod. Als das letzte Blütenblatt der Rose fällt, stirbt das Biest und die Bewohner verwandeln sich in die Gegenstände ohne jedliche Regung. Diese Szene ist sehr schön gestaltet. Besonders schön fand ich als Tassilo (als Tasse nun) zu Boden fällt (und demnach eigentlich zerbrochen wäre) und vom Kleiderständer gerade noch so gefangen und zu seiner Mutter gestellt wird – so als letzt Geste. Belle weint um das Biest und gesteht ihre Liebe. Dies bekommt die Hexe mit und verwandelt das Biest zurück. Sie küssen sich (also Belle und der Prinz), das Schloss und die Schlossbewohner verwandeln sich zurück und die Dorfbewohner bekommen anscheinend ihre Erinnerung wieder denn Herr von Unruh scheint eine Frau zu haben und seine Freude darüber… ehm,jap. Am Ende tanzen alle noch und joa. Das war dann der Film. 

Fazit
Ich bin positiv überrascht von dem Film und finde es toll das ein bisschen auf die Vergangenheit der Hauptprotagonisten eingegangen wird. Musikalisch fand ich es etwas gewöhnungsbedürftig da ich die original Lieder sehr feier und bei „Sei hier Gast“ ordentlich mitsingen wollte – ging aber nicht da die Filmversion (gefühlt) etwas langsamer ist. Ich würde mir den Film jetzt nicht zwingend für den vollen Preis kaufen – einmal gesehen reicht mir persönlich. Vielleicht wär das ein toller Film für eine 3 für 2 Aktion oder ähnlichem.

Bis zum nächsten Beitrag,
Signatur

2 Gedanken zu “Geschaut: Disney: Die Schöne und das Biest – Realverfilmung

  1. Ich hab den damals im Kino mit ner Freundin geguckt – und ich musste bei der Stelle, als Gaston das Biest runtertritt auf Klo, weil ichs einfach nicht mehr ausgehalten habe! x’D
    Fand ihn aber alles in allem sehr schön! 🙂

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    • Oh, das kenn ich nur zu gut xD
      An sich war er auch schön nur habe ich persönlich mir einen etwas anderen Verlauf vorgestellt der etwas schwerwiegender ist als die Geschichte mit den Eltern. Ich bin froh ihn gesehen zu haben aber Kaufen würd ich ihn mir nicht unbedingt ^^

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