Gelesen: Stirb, mein Prinz

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„Stirb,mein Prinz“ ist ein Thriller Tanja Carver. Das Buch wurde 2013 beim List Paul Verlag in Deutschland veröffentlicht.

Der Garten des Todes.

Ein Knochenkäfig wird gefunden. Mit einem Jungen darin. Er lebt! Bauarbeiter entdeckten in einem alten, scheinbar verlassenem Haus einen Knochenkäfig mit einem Jungen darin. Dieser wird befreit und in einer Klinik behandelt. Er bevorzugt einen dunklen Raum und es ist schwer an ihn heran zu kommen. Was ist mit ihm passiert?
Kommissar Phil Brennan und Profilerin Marina Esposito ermitteln gemeinsam mit einem Team an dem Fall. Nach und nach kommen immer mehr Fragen auf. Was hat es mit dem Garten auf sich und warum hat Komissar Phil dieses furchtbare Gefühl und diese Erinnerungen… Was verschweigen seine Eltern?

Zwischeninfo: Ich hab das Buch etappenweise gelesen, immer wieder mal – meistens wenn ich unterwegs war (Beitrag zum Lesetyp hier). Insgesamt hab ich ca 2 Monate an dem Buch gelesen.

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Das Cover und der Titel haben nichts mit dem Buch zu tun und ich hätte es besser gefunden, wenn man den englischen Titel 1 zu 1 übersetzt oder gar diesen komplett genommen hätte. Wie bitte kommt man von „Cage of bones“ zu „Stirb,mein Prinz“ wobei (Achtung Spoiler! Zum lesen mit der Maus markieren) der Junge zwar in einer Art als „besonders“ dargestellt wird aber nicht SO das sich alles um ihn dreht – es geht mehr um das Ritual allgemein und die Hintergrundgeschichte darüber. Die Täter hätten bestimmt im Laufe der Geschichte auch eine andere Person nehmen können.  Das auf dem Cover ein reißendes Seil abgebildet ist – fällt mir gerade erst auf (Schande über mich!) passt aber auch irgendwie nicht, schade. Zur Story: Ich würde sagen okay. Mein Fall was es definitiv nicht, dafür war zu wenig Psycho (ist aber auch ein Thriller und kein Psychothriller..). Das Buch lässt sich gut und flüssig lesen. Die unterschiedlichen Sichten sind hier einfacher gemacht. Es gibt 4-5 Perspektiven aus denen gewechselt wird. Aber immer so das es für den Leser angenehm und auch passend ist. Die Charaktere haben mir gut gefallen. Von dem Ermittler der einen guten Instinkt hat über die Ermittlerin die nach einem Vorfall mal wieder an einen Fall darf war einiges Vertreten. Rose fand ich am Anfang durch ihr aggressives Auftreten sehr unsympathisch doch gerade gegen (ihr) Ende fand ich ihre Aktion sehr mutig. Der Informant Stuart war sehr authentisch – allgemein bekommt man von den Charakteren durch die Schreibweise schnell ein Bild – welches sich aber auch im Verlauf der Geschichte als ein anderes entpuppen kann.
…Nebenbei musste ich beim lesen des Nachnamens der Profilerin immer an das Lied denken und somit wurde der Nachname eher gesungen xD

Fazit
Ich persönlich habe mir ein bisschen mehr unter der Geschichte vorgestellt. Es wirkt eher wie ein netter, kleiner Fall. Als Pendlerbuch oder für Zwischendurch geeignet. Für Leute mit schwachen Nerven ist es sicherlich lesenwert doch ich persönlich würde dieses Buch mit einem „Würde ich jetzt nicht nochmal lesen“ beurteilen.

Kennt ihr das Buch schon? Was ist eure Meinung dazu?

Bis zum nächsten Beitrag,

Jule!

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